Heute möchte ich Euch ein wenig über Edelsteine, Schmucksteine oder Farbsteine erzählen. Und wie ihr bestimmt auch wisst, haben Edelsteine seit jeher eine besondere Anziehungskraft – und nicht nur auf Frauen. 🙂
Waren früher edle Steine noch dem Adel bzw. der Oberschicht und der Kirche vorbehalten, so kann sich heutzutage fast jeder, egal ob Mann oder Frau, die kleinen funkelnden und farbigen Kostbarkeiten leisten und sich damit schmücken.
Interessant ist, wie der Geschmack der Menschen sich verändert hat. Beispielsweise wurden bereits bei den Römern Diamanten für Werkzeug oder als Gewichte für Waagen verwendet. Erst ab dem späten 13. Jahrhundert wurde der Diamant traditionell als Edelstein geschliffen. Und heute ist er einer der beliebtesten Edelsteine überhaupt.
Andere, ebenfalls sehr bekannte Edelsteinarten sind unter anderem Rubine, Smaragde, Saphire und Topase.
Schmucksteine, teilweise ebenfalls als Edelsteine bezeichnet, sind in der Regel Minerale, Gesteine oder Glasschmelzen. Diese Glasschmelze entsteht durch das Verschmelzen von Glaselementen im Schmelzofen oder vor dem Glasbrenner.
Schmucksteine können aber auch Stoffe organischer Herkunft sein, wie beispielsweise Bernstein, Pechkohle oder relativ kleine und gut aussehende Fossilien. Durch ihr interessantes und auffallendes Aussehen, werden sie meist als Schmuck verarbeitet.
Laut der Definition der internationalen Handelsorganisation CIBJO zählen zu den Schmucksteinen außerdem auch Perlen, Perlmutt und Korallen.
Auch werden Edelsteine, die als Schmuck Verwendung finden, grundsätzlich als Schmucksteine bzw. Farbsteine angegeben, auch die nicht farbigen. (Außer dem Diamanten.) Der Begriff Halbedelsteine, wie Schmucksteine früher bezeichnet wurden, ist übrigens veraltet. Die Lehre über Edel- und Schmucksteine nennt man Gemmologie.
Ich selbst arbeite am liebsten mit dem Labradorit, der sich durch sein metallisch glänzendes Farbspiel auszeichnet. Besonders hervorstechend sind hier Blau- und Grüntöne sowie die Farbe Violett, wie auf dem Bild gut zu sehen ist.
Ausschlaggebend für die tollen, schimmernden Farben sind die lamellenartigen Strukturen des Edelsteins sowie die Position des Lichteinfalls.
Von mir dann eingewoben in verschiedene Draht-Arten mit abwechslungsreichen und wunderschönen Mustern, wird der Stein zu einem Unikaten und Einzik-artigen Schmuckstück. Diese Handarbeit macht nicht nur das Schmuckstück außergewöhnlich, sondern auch die Bedeutung für seine Trägerin.
Liebe Grüße
Eure Katrin
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